Über das Buch:
Die Figuren dieser Novellen sind Außenseiter, Fremde in dieser Gesellschaft, gefallene Engel, seelisch Geschundene, die ihr Glück suchen und es oft nicht finden. Aber Gott rümpft die Nase nicht, weil er weder Moralist noch Spießer oder mieser Advokat ist, schon gar keiner, der extremistische Ansichten vertritt, die ihm unterstellt werden. In einer Zeit, in der Minderheiten wieder Gefahr laufen, ihre Existenz rechtfertigen zu müssen, sollen sie hier eine Stimme erhalten.
Textauszüge:
„… weil die in winterlicher Stille erahnten Worte begannen, sich in den Anfang meiner Novelle zu übersetzen, einen ersten, dann weitere, sich daraus entwickelnde Sätze, ahnte ein mögliches Ende, hatte ich mich doch gefragt, wer der beiden wen vernichten würde, um später zu verstehen, dass sich alles anders fügen werde, Wahrheit, Wahnsinn, keiner weiß …“
(aus: „Blizzard“)
*
„Schwierig, das alles zu erzählen, habe aber damit angefangen, und will es nun zu Ende bringen, um meinet- und um Eberhards willen, auch, um diesem Fest einen Sinn zu verleihen. Für mich und jene, die sich schwer damit tun, an etwas zu glauben. Lasst mich Weihnachten also neu erfinden. Gott rümpft die Nase nicht, schließlich war auch der Stall in Bethlehem ein ziemlich mieses Lokal.“
(aus: „Gott rümpft die Nase nicht“)
Gott rümpft die Nase nicht
Novellen
Kulturmaschinen Verlag, 2026
ISBN
978-3-96763-388-7 (kart.)
978-3-96763-389-4 (geb.)
978-3-96763-390-0 (.epub)
Über jede Buchhandlung oder direkt vom Verlag zu beziehen: https://kulturmaschinen.com
